Zum Onlineshop

Karl Bögner GmbH & Co. KG
Kupferzell
Im Bild 10
Tel. 07944/9135-0

74635 Kupferzell

Künzelsau
Seestraße 18
Tel. 07940/6091

74653 Künzelsau

Öffnungszeiten:

Kupferzell

Verkauf

Montag - Freitag
7.30 - 18.00 Uhr

Samstag
8.30 - 12.30 Uhr

Warenausgabe

Montag - Freitag
7.30 - 12.00 Uhr &
13.00 - 17.00 Uhr

Samstag
8.30 - 12.30 Uhr

Künzelsau

Montag - Freitag
7.30 - 12.00 Uhr &
13.00 - 17.30 Uhr

Samstag geschlossen

Folien & Luftdichtigkeit

Folien und Luftdichtigkeit vom Holzfachhandel für Schwäbisch Hall, Kupferzell und Hohenlohe

Die Herstellung der Luftdichtheit ist bei der Modernisierung von besonderer Bedeutung. Den Bewohnern des modernisierten Hauses können von einem Mehrfacheffekt profitieren: Die Heizkosten (und der CO²-Ausstoß) werden reduziert, der Wohnkomfort bzw. die Behaglichkeit erhöhen sich und der Wert des Hauses steigt. Gerne beraten wir Sie als Holzfachhandel für Schwäbisch Hall, Kupferzell und Hohenlohe zu Folien, Luftdichtigkeit und rund um das Thema Energetische Modernisierung.

Bei der luftdichten Bauweise sind drei Themen zu unterscheiden: Luftdichtheit - Winddichtheit - Diffusionsoffene Bauweise.

Luftdichtheit (innen)

Bei der Luftdichtheit soll so verhindert werden, dass die feuchtwarme Raumluft nicht unkontrolliert durch Fugen in die Konstruktion eindringt (Konvektion). Dabei würde die Gefahr bestehen, dass sich Feuchtigkeit an kalten Bauteiloberflächen ablagert (kondensiert). Dieses ist Ursache für Feuchteanreicherungen in den Bauteilen und führt nicht selten zu Bauschäden. Feuchtwarme Raumluft soll durch eine Lüftungsanlage oder eigenständiges Stoßlüften nach draußen befördert werden.

Winddichtheit (außen)

Bei der Winddichtheit geht es darum, die Wirkung der Dämmstoffe zu erhalten. Es soll verhindert werden, dass Kaltluft (Wind) in den Dämmstoff einströmen kann. Kaltluftströmung setzt die Dämmwirkung insbesondere von Faserdämmstoffen erheblich herab. Während also die Luftdichtheit eine Durchströmung der Konstruktion mit warmer Innraumluft verhindern soll (Warmluftströmung), dient die Winddichtung einer Vermeidung der Durchströmung mit kalter Außenluft (Kaltluftströmung).

Diffusionsoffene Bauweise

Unkontrolliert eingedrungene Feuchtigkeit kann bei der diffusionsoffenen Bauweise kontinuierlich nach außen diffundieren. Im Gegensatz dazu würde sich bei einer dampfdichten Bauweise die Feuchtigkeit langsam anreichern und möglicherweise später zu einem Bauschaden führen.

Welche Materialien sind nun zum Herstellen einer luftdichten Gebäudehülle geeignet? Hier sind nicht einzelne Produkte, sondern Luftdichtheitssysteme gefragt. Sie sollten Produkte von Herstellern verwenden, die abgestimmte Materialien für Dampfbremsfolien, Klebebänder und Dichtungsschnüren anbieten.

Dampfbremsfolie

Dampfbremsfolien sind speziell gefertigte Dichtbahnen mit einem hohen Dampfdiffusionswiderstand. Sie werden an der Innenseite von Bauteilen angebracht um einen Austausch der Innen- und Außenluft zu verhindern. Damit vermeidet man, dass beim Abkühlen der Luft in der Wand Wasser am Taupunkt ausfallen kann. Die Bauteile bleiben trocken und sind somit gegen Frostschäden oder Schimmelbildung geschützt. Außerdem bleibt der Wärmedämmwert des Bauteils erhalten. Der Einsatz von Dampfbremsfolien erfordert allerdings ein regelmäßiges Lüftungsverhalten, um die Rauminnenluft zu tauschen. Im Laufe der letzten Jahre sind feuchteadaptive Folien entwickelt worden, die je nach klimatischer Anforderung automatisch die Dampfdiffusion mindern oder fördern.

Klebe- und Fugenbänder

Durch die Klebebänder werden zum einen die luftdichten Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen gewährleistet, zum anderen dienen sie zur Verbindung von Bahnen untereinander  bzw. zur Abdichtung von Plattenstößen. Ihre Verarbeitung erfordert äußerste Sorgfalt. Anschlüsse von Folien an Holzwerkstoffen und Mauerwerk werden neben den Klebebändern auch mit Dichtstoffen ausgeführt. Diese werden in handlichen Kartuschen oder als Schlauchware angeboten.
Dichtungsschnüre bzw. Fugenbänder werden zum Abdichten von Fenstern, Fugen oder Bauteilen eingesetzt. Die Dichtbänder sind vorkomprimiert, gehen nach dem Einbau langsam auf und dichten somit die Fugen ab.